Die Grundlagen des Bloggens – Tags, SEO, Links und Google Ranking

Liebe Leser,

Am Beispiel eines Food Blogs soll gezeigt werden, wie Sie als ambitionierter Hobbykoch mit einer Kamera und ein bisschen Zeit Ihre Kreationen online teilen, und sich mit anderen Kochbegeisterten im Netz austauschen können. Vielleicht wollen Sie auch einen Supper Club gründen, und ihre Kreationen gleichgesinnten Genießern im eigenen Wohnzimmer präsentieren? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihren eigenen Blog aufsetzen und vernetzen können. Außerdem erfahren Sie, wie sie die Netzwerke der sozialen Medien nutzen können, um sich mit den Lesern Ihres Blogs auszutauschen und wie Ihr Blog einfacher im Netz gefunden werden kann.

Setzen Sie einen Blog auf

Ein Blog ist relativ schnell und umkompliziert eingerichtet, wichtig ist, regelmäßig neue Inhalte einzupflegen. Eine leicht zu bedienende Blogging Plattform ist wordpress.de. Die Anmeldung geschieht mit Ihrer Emailadresse, nun müssen Sie sich nur noch einen Namen für Ihren Blog ausdenken und es kann losgehen.

Ihr blog heisst nun “ihrname”.wordpress.com, für einen geringen jährlichen Aufpreis können sie das wordpress im Namen verschwinden lassen. Sie können nun eines der vorgegebenen Designs für Ihren Blog wählen, hier ist der Filter nach kostenlosen oder kostenpflichtigen Designs sehr nützlich. Stöbern Sie eine Weile, probieren Sie herum, sie können das Aussehen jederzeit ohne Probleme ändern, ohne Inhalte zu verlieren.

die “Über mich” Seite – Ihr Aushängeschild

Sie können auf Ihrem Blog mehrere Seiten einrichten. Es empfielt sich eine Seite als statische “über mich” Seite zu führen, damit Ihre Leser sich ein Bild von Ihnen machen können.
Stellen Sie sich auf der “Über mich”Seite kurz vor, ein Bild wirkt Wunder. Achten Sie darauf, dass sie recht freundlich schauen, der Hintergrund zu Ihrer Präsentation auf dem Blog passt und die Bildqualität in Ordnung ist.
Falls sie nicht wissen, was sie über sich schreiben sollen, hier sind einige Anhaltspunkte:
Sagen Sie Ihren Lesern wer sie sind und umreissen Sie, was es auf dem Blog zu lesen gibt. Sie wollen eine Bindung zu Ihren Lesern aufbauen, also erwähnen Sie Ihre Hobbys und Interessen. Das ganze formulieren sie nett und vor allem kurz. Romane sind hier fehl am Platz.

Das Auge isst mit
Es lohnt sich, zu überlegen, wer Ihre Zielgruppe ist. Für wen sind Ihre Artikel gedacht? Legen Sie das Design Ihres Blogs auf Ihre Leserschaft ausgerichtet an. Wählen Sie ein geeignetes Hintergrundbild. Sie können das Bild jederzeit ändern oder bestimmten Festtagen, Jahreszeiten oder anderen Anlässen anpassen. Achten Sie auf die richtige Größe des Bildes, diese hängt vom gewählten Design ab. Informationen zu Bildmaßen finden Sie übrigens in Ihrem Dashboard, unter Design und dem Untermenü “Header”.

Eine Prise Widgets
Widgets sind kleine Zusatzbausteine, die sie in Ihrem Blog einbinden können, um einen Mehrwert zu bieten, also um Ihren Lesern eine angenehmere Erfahrung zu bieten während sie sich auf Ihrem Blog aufhalten.

In Ihrem Dashboard, befindet sich unter dem Menüpunkt “Design” der Untermenüpunkt “Widgets”. Sie werden nun zu einer Auswahl an Widgets geleitet, die sie auf Ihrem Blog anlegen können, aber nicht müssen. Einige Empfehlenswerte Optionen sind:

  • Ein Kalender – Damit können Leser Ihre Blogeinträge nach Datum aufrufen.
  • Eine Kategorienwolke – Ihre Blogeinträge können so gefiltert werden, außerdem werden die Oberbegriffe größer dargestellt, unter denen sich die meisten Einträge befinden.
  • Die Follow Me Option – Damit andere Blogger Ihrem Blog mit einem Knopfdruck folgen können.
  • Email Subscription – Damit auch Leser, die selbst keinen WordPress Blog haben, Ihrem Blog folgen können. Diese tragen dann ihre Emailadresse ein, und bekommen updates zu jedem neuen Post per Email.
  • Ein Suchfeld – Es erlaubt Blogbesuchern, schnell nach bestimmten Schlagwörtern auf Ihrem Blog zu suchen, ähnlich einer Googlesuche, nur auf Ihren Blog begrenzt.
  • eine Linkliste – Hier können Sie andere Blogs und Webseiten eintragen, auf denen Sie Inspirationen sammeln. Dieses Werkzeug dient also der Verlinkung mit anderen Blogs. Ihr Ziel sollte es sein, auch auf den Seiten verlinkt zu werden, die sie selbst verlinkt haben.

Verfassen Sie Ihren ersten Artikel

Im Dashboard, der Schreibküche sozusagen, finden Sie alle Werkzeuge die Sie zur Erstellung von Artikeln, zur Verwaltung von Bildern und einzelner Reiterseiten ihres Blogs benötigen. Um einen Artikel zu erstellen, klicken Sie auf Beiträge und dann auf erstellen. Das Schreibfenster wird Sie in vereinfachter Form an Microsoft Word erinnern, und ist sehr intuitiv zu bedienen. Sie können Worte fetten oder verlinken, was empfohlen wird um die Inhalte für SEO zu optimieren. Mehr zu SEO Optimierung später. Nachdem Sie ihren ersten Blogeintrag verfasst haben, binden Sie ein Bild mit ein. Besonders bei Blogs rund um das Thema Kochen und Nahrungsmittel bieten sich Bilder der fertigen Gerichte an, um das Gesagte zu veranschaulichen. Achten Sie auf ausreichend Beleuchtung wenn Sie Ihre Kreation fotografieren, ein warmes, rötlich-oranges Licht ist für das Fotografieren von Speisen besonders geeignet. Stellen Sie sich den Unterschied vor Ihrem geistigen Auge vor: Ein Teller Spaghetti bei Kerzenschein im Vergleich mit einem Teller Spaghetti in Ihrer Schulmensa.

Was es bei der Nutzung von Bildern zu beachten gibt

Wenn sie nicht Ihre eigenen Bilder verwenden, achten Sie unbedingt auf die Bildrechte. Sie sollten sicher gehen, dass das Bild von Dritten genutzt werden darf. Suchen Sie am besten gleich nach Bildern, die eine Nutzung ausdrücklich erlauben. Diese sind mit einer commons Lizenz versehen, schauen Sie sich einmal auf der wikiseite zu commons Lizenzen um, um mehr über Bildrechte zu erfahren.

In der Google Bildsuchleiste können Sie nach Bildern filtern, die ausdrücklich wiederverwendet werden dürfen. Vergessen Sie aber nicht, den Urheber der Bilder zu nennen. Sie können das in der Bildunterschrift, oder unter Ihrem Artikel tun.

Egal ob Sie eigene oder fremde Bilder verwenden, achten Sie auf die Bildqualität (also eine ausreichende Pixelzahl), damit das Bild in guter Qualität auf Ihrem Blog angezeigt wird. Um das Bild besser bearbeiten zu können, laden Sie es zuerst in die Mediathek Ihres Blogs hoch (Option im Dashboard) und legen Sie dort Bildtitel, Bildunterschrift fest. Außerdem können Sie das Bild skalieren, rotieren und die Größe festlegen, bis Sie mit dem Bild zufrieden sind.

Bei der Erstellung Ihres Blogeintrags können sie das Bild direkt aus der Mediathek einfügen.

Artikel in Kategorien einordnen

Ist der Artikel fertig geschrieben, überlegen Sie, unter welchen Kategorien Sie auf Ihrem Blog veröffentlichen wollen, und legen Sie eine Kategorie für diesen Artikel fest. Die Kategorienleiste befindet sich rechts neben dem Textfenster im Dashboard. Schreiben Sie beispielsweise gern über verschiedene Landesküchen, würde sich eine Unterteilung in Italienische Küche, Japanische Küche und Thailändische Küche empfehlen. Sie können die Auflistung ihrer Kategorien, auch Kategorienwolke genannt, jederzeit erweitern und aktualisieren. Eine gut aufgebaute Kategorienwolke ist sinnvoll, da es dem Erstbesucher einen Überblick gibt, worum es auf Ihrem Blog geht. Zu einem überschaubar konzipierten Blog kehrt ein Leser gern zurück. Sie tun dem Leser damit einen zweiten Gefallen, denn er oder sie kann ihre Artikel über eine bestimme Kategorie filtern und so schneller einen bestimmten Artikel finden. Stellen Sie sich es so vor, wie einen übersichtlichen Plan in einem 8-stöckigen Kaufhaus und Sie wollen herausfinden wo es auf direktem Weg zur Schuhabteilung geht. Übersichtlichkeit ist King.

So kann eine Kategorienwolke aussehen Quelle: wiki commons CC-BY-SA-3.0

So kann eine Kategorienwolke aussehen Quelle: wiki commons CC-BY-SA-3.0

Vergeben Sie Tags

Tags sind Schlagwörter. Legen Sie die wichtigsten Schlagwörter in Ihrem Artikel als Tags an. Die Tagliste sollte sich als eine stichpunkthaltige Inhaltsliste des Artikels lesen. Worum geht es? Denken Sie ruhig auch abstrakter und legen Sie Tags auf zweiter Ebene an. Handelt ihr Artikel von der Herstellung von Gnocchi, verwenden Sie als Schlagwörter natürlich alle Zutaten ihres Rezeptes, bringen Sie aber ruhig auch tags wie “Italienische Küche”, “fettarm” oder “Kartoffelrezepte” mit ein. Kurzum, stellen Sie sich vor, welche Suchbegriffe in google einen Leser auf Ihren Blog leiten sollen. Bleiben Sie jedoch bei der Wahrheit, niemand der nach Autoreifen sucht, ist an einem Kochrezept interessiert.

Verlinken Sie Ihre Inhalte auf andere Seiten
Sie haben die Möglichkeit, in Ihrem Artikel auf eine andere Webseite zu verlinken. Dies bietet sich an, wenn Sie beispielsweise das Rezept auf einem anderen Blog entdeckt haben, und nun selbst gekocht haben, und mit anderen Teilen möchten. Es gehört zum guten Ton, auf den Urheber einer Idee hin zuweisen. Außerdem erhöhen Sie durch eine Verlinkung auf eine andere Webseite, oder einen anderen Blog, das Google Ranking Ihres eigenen Blogs. Dann haben Sie sogar schon ein wenig Suchmaschinenoptimierung (oder auch Search Engine Optimisation – kurz SEO) betrieben. Durch geschickte Suchmaschinenoptimierung erhöht Google das Ranking Ihres Artikels, Sie werden mit höherer Wahrscheinlichkeit im Netz gefunden. Mehr zu SEO später in diesem Artikel.

Vernetzen Sie ihren Blog
Immer nur allein zu spielen ist langweilig, auch im Netz. Suchen Sie sich Gleichgesinnte, und verbinden Sie ihre Blogs gegenseitig. Ihr Blog ist nicht nur ein Sprachrohr nach außen, WordPress ist auch eine Plattform für Blogger um sich mit anderen Bloggern auszutauschen. Sobald sie sich eingeloggt haben, erscheint in der oberen blauen Leiste der Reiter “Reader”. Hier können Sie unter Schlagwortsuche ein Thema ihrer Wahl eingeben, und sehen was andere Blogger dazu geschrieben haben. Wenn ihnen der Blog gefällt, und sie gern regelmäßig darauf lesen wollen, klicken Sie auf das “folgen” Symbol und schon können sie in ihrem Reader unter “abonnierte Blogs” jederzeit auf den Blog zugreifen.
Denken Sie auch daran, selbst ein Widget auf Ihrem Blog anzulegen, mit dem andere Blogger Ihrem Blog folgen können.

Interaktion zwischen Blogger und Lesern – Kommentare schreiben und schreiben lassen
Nun haben Sie ihre neuen Lieblingsblogs abonniert und sind beim Lesen auf einen Artikel gestoßen, den sie gern kommentieren möchten. Ein guter Blog hat unter jedem Artikel ein Kommentarfeld, in welches Leser ihre Meinung zu einem Artikel schreiben können. Ein Blog lebt vom Feedback und der Interaktion zwischen Lesern und Bloggern, oder anders ausgedrückt, dem Blogger und anderen Bloggern. Sie brauchen dafür gar nichts einrichten, diese Funktion ist in den meisten WordPress Designs schon automatisch eingestellt. Was sie jedoch in den Einstellungen noch festlegen sollten, ist, ob ein Kommentar sofort freigeschaltet werden soll, oder ob sie sich das Freischalten der Kommentare vorbehalten und selbst entscheiden wollen, welche Kommentare auf ihrem Blog zu sehen sein sollen. Möglich ist auch, alle Kommentare erst einmal selbst zu filtern, und sobald ein Blogger ein Kommentar hinterlegt hat, den sie freigeschaltet haben, alle weiteren Kommentare dieses Bloggers automatisch freigeschaltet werden. Beim Kommentieren gilt natürlich die Regel: auch wenn man mal nicht gleicher Meinung ist, immer freundlich zu bleiben. Zu den Blogging Benimmregeln gehört auch, dass Sie auf Kommentare, die andere Leser zu Ihren Artikeln hinterlassen haben, antworten. Nett sein ist King.

So trocken sind Statistiken gar nicht

Nun steht Ihr Blog, Sie haben sich eine Liste mit interessanten Blogs abonniert und die ersten Artikel veröffentlicht. Doch wie kommen diese in der Blogger Community an? Wer liest Ihren Blog? In der Rubrik “Statistik” in ihrem Dashboard wird ihnen angezeigt, wann und wie oft ihr Blog aufgerufen wurde.

Weiterhin gibt die Statistik Auskunft über Suchbegriffe, nach denen Leser gesucht haben, und dabei auf Ihre Seite geleitet worden sind. Haben Sie diese Begriffe als Tag verwendet? Dann hat es funktioniert.
Sie sehen auf einen Blick wieviele Leser ihrem Blog folgen, ihre Artikel mögen, geteilt haben und welche Artikel den größten Anklang bei der Leserschaft finden. Sie sehen sogar, wo in der Welt diese Leser sich befinden.

SEO Optimierung Ihrer Blogartikel

Nun stellen Sie fest, dass Ihr Artikel über Bohnenkraut viel populärer ist und öfter gelesen wurde als ein Artikel über Radießchen. Es kann natürlich sein, dass einfach mehr Leser mit Bohnenkraut etwas anfangen können, oder Radießchen nicht mögen. Es ist jedoch wahrscheinlicher, dass ihr Artikel über Radießchen bei der Internetsuche schlicht und ergreifend nicht weit oben genug in der Liste der Suchergebnisse bei Google stand, und somit einfach nicht gelesen wurde.
Was ist also ausschlaggebend dafür, wie Google einen Artikel rankt? Oder anders gesagt, wie schaffen Sie es, Ihren Artikel bei Google so weit oben in der Liste der Suchergebnisse zu platzieren, dass er von möglichst vielen Leuten gelesen wird und somit Traffic auf Ihren Blog lenkt?
Das liegt an der SEO Optimierung Ihres Artikels. Sie sollten Ihre Blogeinträge so optimieren, dass möglichst viele Leser durch die Eingabe relevanter Suchbegriffe auf ihrem Blog landen. Wenn Sie die vorherigen Schritte zum Taggen und Verlinken innerhalb ihrer Beiträge befolgen, haben Sie schon ein wenig SEO optimiert.

Überschrift und Zwischenüberschriften

Google erkennt Überschriften als Überschriften, und erkennt auch Zwischenüberschriften im Text. Gliedern Sie also ihren Text in Sinneinheiten, und finden Sie passende Zwischenüberschriften. Packen Sie wichtige, getaggte Wörter in diese Zwischenüberschriften, achten Sie aber darauf, keine Textpassagen in der Überschrift zu wiederholen. Besser ist es, sie finden eigene Worte, um den folgenden Absatz sinnvoll zusammenzufassen. Sie tun das nicht nur für das Google Ranking, sondern auch für Ihre Leser. Denn in Absätze gegliederte Texte lassen sich besser lesen, ein Absatz sollte nicht zu kurz sein, mindestens 300 Wörter. Zwischenüberschriften und Absätze erlauben das überfliegen eines Textes, was ihren Lesern zu Gute kommt.

 

Quelle: Flickr, bitboardch (https://www.flickr.com/people/bitboardch/) (CC BY-SA 2.0)

Quelle: Flickr, bitboardch (https://www.flickr.com/people/bitboardch/) (CC BY-SA 2.0)

Tags – Schlagwörter

Nehmen wir Ihren populären Artikel über Bohnenkraut. Für diesen Artikel haben sie die folgenden Tags verwendet: “Bohnenkraut”, “Bohnen”, “grüne Bohnen”, “Kraut”, “Kräuter”, “Grünpflanzen”, “vegan”, “vegetarisch”, “gesund”, “Vitamine”, “lecker”, “preiswert” und “grün”. Wenn nun einer dieser vielen tags als Suchbegriff bei Google eingegeben wurde, hat Google diese Wörter auf seiner textbasierten Suche in ihrem Artikel gefunden, und Ihr Leser ist auf ihrem Blog gelandet. Angenommen, der Artikel über Radießchen wurde in Eile nur mit “Radießchen” getaggt. So hätte ein Leser genau diesen Begriff eingeben müssen, um ihren Artikel zu finden. Über die Eingabe von “vegan”, “vegetarisch” oder “Vitamine” wäre er aber nicht auf ihrem Artikel gelandet. Wenn Sie dann noch überlegen, wie viele Artikel im Internet unter der Suche nach Radießchen auftauchen, wird klar, warum niemand Ihren Artikel gelesen hat. Ihr Beitrag ist im Informationsüberfluss untergegangen. Sie sollten sich also überlegen, was ein sinnvoller tag für ihren Artikel wäre, und viele relevante, auch auf zweiter Ebene gültige Schlagwörter suchen. Verwenden Sie jedoch nur Schlagwörter, die auch wirklich etwas mit dem Thema Ihres Artikels zu tun haben.
Wenn sie wissen wollen, ob es zu diesem Schlagwort schon viele Einträge gibt, machen sie den Test. Googeln Sie den Begriff. Je weniger Ergebnisse es dazu bisher gibt, umso höher werden Sie gerankt. Gibt es zu diesem Stichwort schon unzählige Artikel, ist dieses tag eher ungeeignet. Überlegen Sie sich genauere Beschreibungen für Ihren Beitrag.

Wörter fetten

Sie können Wörter in ihrem Artikel auch fetten. Das hat zum einen den Vorteil, dass der Leser diese als hervorgehoben im Artikel wahrnimmt, und sich besser orientieren kann. Zum anderen erkennt Google bei der Suche gefettete Wörter und rankt diese höher als nicht gefettete Wörter. Kleiner Tipp: Die ersten 2 Sätze eines Artikels müssen nicht gefettet werden, die stuft Google von allein als wichtiger ein. Daher sollten Sie versuchen, alle wichtigen tags in der Überschrift und in den ersten zwei Sätzen unterzubringen. Kommt ein Schlagwort sehr oft im Text vor, muss nicht jedes einzelne gefettet werden, lassen Sie gesunden Menschenverstand walten.

Vermeiden Sie Wiederholungen

Ein Text wirkt interessanter, je abwechslungsreicher er geschrieben ist. Versuchen Sie, für häufig vorkommende Wörter Synonyme zu finden. Ihre Leser und eine große Online Suchmaschine werden es Ihnen danken.

Bilder beschriften
Sie wissen bereits, bei der Einbindung von Bildern in Ihren Blogartikel sollten Sie das Bild zuerst in die Mediathek des Blogs importieren, und dort mit einem entsprechenden Bilduntertitel versehen werden. Versuchen Sie, trotz Einbindung von Schlagwörtern in der Bildbeschreibung einen Mehrwert für Ihre Leser zu bieten und Informationen in der Bildunterschrift zu liefern, die nicht im Text vorkommt.

Das Feld “Alternativtext” dient dazu, den Bildinhalt wiederzugeben, sollte ein Bild einmal nicht angezeigt werden können. Verwenden Sie auch hier aussagekräftige Wörter, die das Bild so genau wie möglich beschreiben. Setzen Sie Links in der Bildbeschreibung, auch das Setzen von Links sorgt dafür, dass ihr Artikel von Google höher gerankt wird.

Entwickeln sie eine Blog Routine – schreiben Sie regelmäßig
Regelmäßiges Bloggen stimuliert nicht nur das Gehirn, sondern wird auch von Google belohnt. Wer in regelmäßigen Abständen veröffentlicht, wird höher gerankt. Außerdem hören Ihre Leser so öfter von Ihnen und besuchen Ihren Blog häufiger. Sollten Sie später Ihren Blog nicht nur zum privaten Vergnügen, sondern vielleicht als Geschäft führen, kommt Ihnen Kundschaft immer gelegen. Aus der Auswertung der Statistik Ihres Blogs haben Sie erfahren, dass Ihre Leser am häufigsten zur Abendzeit und an den Wochenenden tagsüber auf Ihren Blog schauen. Richten Sie sich danach, veröffentlichen Sie neue Rezepte rechtzeitig, so dass Ihre Leser noch Zeit haben einzukaufen, bevor das wöchentliche Familienessen stattfindet. Jedoch nicht zu früh, als dass Sie bis zum Wochenende wieder in Vergessenheit geraten können. Sie können Artikel auch vorschreiben, und automatisch zu einer bestimmten Zeit von WordPress veröffentlichen lassen.

Wenn Sie diese Ratschläge befolgen, sieht Ihr Artikel erstens super aus, und wird auch leichter im Netz gefunden. Und weil Ihr Blog regelmäßig mit interessanten, relevanten und leserfreundlich aufgearbeiteten Beitragen auftrumpft, abonnieren immer mehr Leser Ihren Blog.

Sharing is Caring

Ein gutes Rezept wird gern geteilt. Dies passiert durch die Optionen “Reblog”, damit übernimmt jemand Ihren Artikel auf seinem Blog, verlinkt aber gleichzeitig auf Ihren Artikel. Ihr Artikel erreicht nun auch die Leser der Person, die Ihren Artikel auf ihrem eigenen Blog verlinkt. Nun ist es etwas kompliziert, einen Blogartikel mit jemandem zu teilen, der vielleicht nicht auf WordPress angemeldet ist. Die meisten Leute sind auf mehreren Social Media Plattformen zu Hause, also stellen Sie sicher, dass Ihre Einträge auf allen Plattformen geteilt werden können. Sie erleichtern es damit Ihren Lesern, Ihren Blog bekannter zu machen, also für Sie zu arbeiten. Oft nimmt man sich nicht die Zeit, Inhalte von einer Plattform auf eine andere Plattform zu übertragen. Daher machen Sie es Ihren Lesern einfach Ihre Inhalte zu teilen, binden Sie Schnittstellen zu anderen Plattformen wie Facebook, Twitter, Google+, Instagram oder Pinterest unter Ihrem Artikel ein.

Schauen Sie über den sozialen Tellerrand

Sie selbst sollten natürlich auch auf diesen Plattformen zu finden sein.
Legen Sie ein Profil bei Facebook, Twitter und Google+ an, und verlinken Sie diese auf Ihren Blog. So können Leser mehr über Sie erfahren und Sie besser mit den Abonnenten Ihres Blogs kommunizieren. Im Kehrschluss, können Leser, die sie auf Facebook oder Twitter entdeckt haben, auf Ihren Blog geleitet werden. Verlinken Sie also auch Ihren Blog auf allen Profilen in anderen Social Media Plattformen. Wie Sie diese Profile anlegen, und welche Plattform sich wofür am besten eignet, erfahren Sie im nächsten Artikel.


 

Ich hoffe, dieser Artikel konnte Ihnen weiterhelfen. Anregungen und Fragen sind immer willkommen, hinterlassen Sie einfach einen Kommentar direkt unter diesem Artikel, oder kontaktieren Sie mich über email, facebook, google+ oder twitter.

Advertisements